Erfahrungsberichte Karpaltunnelsyndrom Ria

Erfahrungsbericht Behandlung Karpaltunnelsyndrom mit OP

„Ich bin Ria, werde nächstes Jahr 90 und habe leidenschaftlich gern gestrickt. Seit einigen Jahren kann ich kaum noch stricken, weil ich auf einem Auge praktisch gar nichts mehr sehe und auf dem anderen auch nicht mehr so richtig gut. (Grad habe ich von der Handarbeitslampe gelesen. Das probiere ich demnächst einmal aus.)

Nun sind noch starke Handgelenk-Schmerzen dazugekommen, ein Karpaltunnelsyndrom. Da ich dasselbe Problem schon einmal vor einigen Jahren an der linken Hand hatte und operativ behandeln lassen habe, habe ich mich auch jetzt wieder zu einer Operation entschlossen. Das Ganze wird ja mit örtlicher Betäubung gemacht, ich brauchte also keine Vollnarkose.

Nach der OP

Direkt am Nachmittag nach der OP konnte ich nach Hause und musste versprechen, einige Tage später bei meinem Hausarzt vorstellig zu werden und den Verband wechseln zu lassen. 

Die ersten Tage nach der OP war ich enttäuscht: Die Hand schwoll abends an und war taub. Doch nach einigen Wochen war es deutlich besser und ich bin zufrieden. Tagsüber bin ich schmerzfrei, abends werden die Hände noch etwas dick und ich kann in der Hand 3 erbsengroße Knubbel spüren, die aber nicht schmerzhaft sind. Insgesamt bin ich also zufrieden und habe keine Schmerzen mehr. Die Knebel stören mich nicht sehr und mit fast 90 dürfen die Hände auch ein bisschen knubbelig sein. Nächste Woche bringt meine Schwiegertochter eine Handarbeitslampe, Häkelnadel und dicke Wolle mit. Vielleicht probiere ich es noch einmal…“

Nachtrag: „Tatsächlich! Mit der Handarbeitslampe, der dicken Holz-Häkelnadel (6mm) und passender Wolle, konnte ich wieder ein bisschen häkeln. Schön! Das nächste Kissenprojekt kann beginnen! Und die erbsengroßen Knubbel krieg ich auch noch wegmassiert!“

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